Zahlreiche Industriebetriebe, Unternehmen, Handwerker, Kommunen und Schulen sind Kunden bei der AWN: Dabei gehört die Abfuhr von Beseitigungsabfällen genauso dazu wie „außergewöhnliche Abfälle“, wie beispielsweise die Anlieferung von asbesthaltigen Abfällen.
Insbesondere auch Bauunternehmen kommen regelmäßig auf die Deponie. Für die Zusammenarbeit ist es wichtig, dass man sowohl die technischen Anlagen als vor allem auch die Menschen kennt, die sich fachgerecht um die jeweiligen Abfall- und Stoffströme kümmern.
Dieser Tage waren auf Einladung der AWN zahlreiche Gewerbekunden zu Besuch auf dem Entsorgungszentrum Sansenhecken, kurz Z.E.U.S., um den Standort zu besichtigen. KWiN-Vorstand und AWN-Prokurist Sebastian Damm begrüßte die Gäste und stellte das Unternehmen vor. Wichtiges Thema hier war auch, wie sich die Abfallwirtschaft in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hatte: Gab es früher im Landkreis über 200 zum Teil „wilde“ Müllkippen, sind Deponien heutzutage hochtechnische Bauwerke. Gabriele Flohr als AWN-Kundenberaterin und somit langjährige Ansprechpartnerin freute sich über den Besuch der Gewerbekunden und stellte den Programmablauf vor. Im Bus ging es dann vom Wiegeterminal über den Wertstoffhof zur Deponie und der Umladestation. Deponieleiter Benno Ehmann erläuterte die einzelnen Stationen und wies auf den besonderen Aufbau der Deponie-Basisabdichtung hin. Die Besucher erfuhren auch, dass die vergangene Erschließung eines neuen Verfüll-Abschnitts von rund zwei Hektar aufgrund der Komplexität und den entsprechenden Umweltschutzvorgaben ca. drei Mio. Euro gekostet hat.
Im Anschluss daran stellte Martin Hahn, AWN-Unternehmenskommunikation, das Biomassezentrum vor. Aus regionalen Stoffströmen, z. B. von Grüngutplätzen, entstehen wertvolle Komposte, Edelkomposte wie die Terra Preta und verschiedene Erdenmischungen. Als kleines Geschenk konnten sich die Besucher und Besucherinnen einen Kompost-Vorsortierer voll mit Terra Preta mitnehmen. Hier war dann auch der gemütliche Abschluss mit einem kleinen Imbiss und vor allem interessanten Gesprächen. Abschließend bedankte sich Gabriele Flohr für den Besuch und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!